Kumano Kodo

Kumano Kodo

Kumano Kodo – der japanische Pilgerweg der Region Kumano

 

Zu Fuss unterwegs an meinem Seelenort

 

Wanderungen auf dem Kumano Kodo habe ich schon einige erlebt. Für meinen Frédéric und mich gehört das zu unseren Aikido-Ferien. Und dazu gehörten auch diverse Besuche der drei grossen Schreine von Kumano und selbstverständlich auch wohltuende Besuche im Onsen.

 

Als ich im Jahr 2006 das erste Mal nach Japan reiste, war es für mich wie nach Hause zu kommen. In diesem Jahr, 2023, ist es für mich die 13. Reise und dieses Mal bleibe ich zwei Monate in Shingu. Ja, gut möglich, dass ich die letzten drei Jahre nachhole, denn ich vermisste diese Region sehr.

 

In meinem Koffer nahm ich meine Wanderschuhe mit, weil ich eine zweitägige Wanderung plante. Wanderschuhe geben einen besseren Halt als Turnschuhe. Der Kumano Kodo führt häufig durch den Wald und über Steintreppen.

 

 

Der Pilgerweg Kumano – Kumano Kodo

 

In der Edo-Zeit (1603 – 1868) begannen die Menschen mit Pilgerreisen. Sie reisten von Kyoto über Nara nach Koyasan, um dann in Hongu anzukommen. Von dort reisten sie mit dem Schiff nach Shingu und von dort wanderten sie nach Nachi. Von Nachi gingen sie dann wieder nach Hongu.

Dieser Pilgerweg entspricht dem nach Santiago de Compostela und vor ein paar Jahren wurde eine Zusammenarbeit für beide Pilgerwege organisiert.

 

Schon länger hatte ich die Idee von Hongu nach Nachi zu reisen. In diesem Jahr verwirklichte ich sie.

 

Meine zweitätige Wanderung mit je 13 km begann in Ukegawa. Der erste Tag war schwül und startete auf rund 50 m Höhe. Er endete auf knapp 100 m Höhe. Auf der Karte wurde eine Wanderzeit von 4.5 bis 6 Stunden angegeben. Ich schaffte die Strecke in 5.5 Stunden. Ich nahm mir bewusst Zeit, um bei den kleinen Pilgerstätten innezuhalten. Ich machte Bilder und meine Mittagspause bewusst länger. Denn ich wollte nicht schon im 14 Uhr im Wanderhotel einchecken.

 

In Koguchi angekommen, genoss ich am Fluss die Sonne und badete auch meine Füsse.

Während der Wanderung am ersten Tag stellte ich fest, dass Wettbewerb oder wer schneller am Ziel ist, nicht meine Welt ist. Ich habe beim Mittagessen mit Menschen gesprochen, welche auch auf dem Kumano Koto unterwegs waren. Das waren bereichernde Momente.

 

Im japanischen Wanderhotel gab es ein Sento. Ein Gemeinschaftsbad. Vor längerer Zeit schrieb ich einen Artikel (Link). In diesem Bad traf ich eine Frau aus Adelaide und wir haben uns eine gefühlte Ewigkeit im warmen Wasser ausgetauscht. Der Moment war sehr stimmig.

 

Bilder vom ersten Wandertag findest du hier:

Am nächsten Tag gab es ab 6 Uhr Frühstück. Das habe ich genossen. Es war ein Mix aus japanischem und westlichem Frühstück. Danach machte ich mich bereit. Viele der Wander-Kollegen waren schon vor mir aufgebrochen.

 

Ich verliess die Unterkunft so um 7.30 Uhr. Denn der zweite Tag schien anstrengender und länger zu werden.

Der Mann, welcher den Speck für das Frühstück briet, sprach mich beim Wanderschuhe anziehen auf Japanisch an. Er wollte wissen, wohin ich heute wandere, und wollte auch wissen, wohin ich danach gehe. Als ich antwortete, dass ich danach wieder nach Miwasaki, neben Shingu, gehe, stutzte er und wollte wissen warum. Als ich ihm erklärte, dass ich in Shingu Aikido mache und das 13. Mal in Japan bin, änderte er seine Meinung von «blöder Tourist» zu spannende Frau. Auch der Hotelinhaber ‒ also ich denke, dass er das war ‒ änderte seine Haltung.

Der Mann, der mit mir sprach, erzählte von Hikitsuchi Michio Sensei. Er ist noch heute sehr bekannt für sein Aikido und das noch fast 20 Jahre nach seinem Tod. Hikitsuchi Sensei wurde von O’Sensei, Ueshiba Morihei, beauftragt, das Dojo in Shingu zu bauen. Diese Begegnung zeigte mir, dass es wichtig ist, das Wissen über unsere Aikido-Lehrer in uns aufzusaugen. Damit wir auch das weiterverbreiten und den Geist bewahren können.

 

 

Nach diesem Gespräch ging es los. Ohne dabei zu sprinten und mich zu verausgaben. Denn ein erster grosser Aufstieg auf ca. 820 m Höhe stand an. Der Höhenunterschied war nicht gross, doch die unförmigen Stein- und Wurzeltreppen waren herausfordernd. Da war ich dankbar, dass ich meine Wanderschuhe trug. Nach knapp zwei Stunden erreichte ich dann den zweiten von drei Pässen. Er lag auf 800 m. Auf dem Ishikura-Pass holte mich ein Paar aus Australien wieder ein. Sie sagten zu mir, dass das Innehalten bei den Statuen ein schönes Ritual sei, und fragten mich, was die Stein-Gedichte sagen und bedeuten. Ich antwortete, dass ich sie nicht komplett lesen könne und ich vermute, dass sie die Pilgerer zum Innehalten und Reflektieren animieren sollen. Sie fragten, was das Quadrat 口 (guchi) bedeute. Ich antwortete, dass es Mund oder Öffnung bedeutet. Und so erklärte ich auch, dass das Zeichen 小 (chisai / ko) klein bedeutet. Dass der Ort, wo ich übernachtete, kleine Öffnung oder so ähnlich heisst. Ausserdem erklärte ich, dass 出口 (deguchi) Ausgang bedeutet. Sie waren beeindruckt.

Das zeigte mir, dass ich mein Wissen teilen darf und mich nicht mit anderen vergleichen sollte.

 

Der Abstieg zum ersten Rastplatz begann, wo ich eine kurze Pause machte. Denn es gab ein Klo, einen Getränkeautomaten und Bänke zum Verweilen.

 

Nun lag ein kurzer Marsch entlang der Strasse auf dem Programm. Dann ging es wieder hinauf. Immerhin war es dann flach. Vor mir waren zwei Pilgerer, welche bei einer Markierung den Weg in den Wald suchten. Wir kannten uns, weil sie im gleichen Wanderhotel übernachteten wie ich. Und so fragten sie mich, wo der Weg sei. Ich antwortete, dass er noch kommen werde und dass es einen Wegweiser gab. Beim Wegweiser angekommen, ging es zuerst wieder nach unten, um dann nochmals anzusteigen. Es gab noch immer viele Steinstufen und manchmal war auf dem Weg auch ein Flüsschen. Zwischen diesen zwei Pässen fühlte ich mich zuhause. Es war wie in der Taubenlochschlucht oder im Schweizer Nationalpark.

 

Auf dem dritten Pass machte ich meine Mittagsrast. Der höchste Punkt der Wanderung. 883 Höhenmeter. Ich hatte Hunger und wollte nicht noch weiter bis zum Aussichtspunkt gehen.

 

Ich ging weiter in meinem Tempo. Von diesem letzten Pass ging es grösstenteils nur noch nach unten und diese unförmigen Steintreppen begleiteten mich noch immer. Plötzlich meldete sich meine Verdauung. Etwas löste sich. Im Wald austreten kam für mich nicht in Frage, weil bald wieder ein öffentliches Klo kam. Zu meinem Glück war es ein modernes Klo. So hatte ich nochmals eine Sitzpause und konnte nochmals die Karte lesen. Bald war ich angekommen. Ich fragte mich, wo in Nachi ich runterkommen würde.

 

Vorher sah ich noch ein Reh (shika) und kurze Zeit später eine Schlange.

Als ich kurz an einer Weggabelung hielt, hatte mich das Paar, welches unsicher war bezüglich des Weges, wieder eingeholt. Einer dankte mir, dass ich so selbstsicher und vertrauenswürdig geantwortet hatte, weil er schon zurückgehen wollte.

Das erfüllte mein Herz und ich war dankbar für das Kompliment.

 

In Nachi angekommen, entschied ich mich erst einmal ein Bild von mir und dem Wasserfall zu machen. Danach ging ich zum Seganto-ji und zum Kumano Nachi Taisha.

 

Danach gönnte ich mir ein Ume-Softeis, bevor es weiter ging zu meinem Freund, dem dickbäuchigen Buddha und zum 133 m hohen Nachi-Wasserfall.

 

Nachi liegt auf knapp 400 m Höhe und ich bin um 14 Uhr angekommen. Der Weg wurde mit 7 bis 9 Stunden angegeben. Ich war somit rund eine halbe Stunde vor der angegebenen Zeit dort.

 

Als ich mein Softeis gegessen hatte, begegnete ich zwei Niederländern, welche ich am ersten Tag getroffen hatte. Ich empfahl ihnen ein Softeis. Und als ich vom Wasserfall zurücklief, begegnete ich einem Paar, welches ich am ersten Tag beim Mittagessen getroffen hatte. Sie hatten den zweiten Tag der Wanderung ausgelassen und besuchten dafür Shingu.

 

Da ich früher ankam und meine Oberschenkel und Füsse brannten, entschloss ich mich für den Besuch im Onsen vom Hotel Urashima in Katsuura. Das tat gut. Ich entspannte mich und genoss richtig das heisse Schwefelwasser. Neben dem Bahnhof in Katsuura gibt es ein köstliches Restaurant. Da ich etwas vor der Öffnungszeit da war, wartete ich. Sie hatten für mich einen Platz an der Theke und ich bestellte mir ein Unagi-Don-Menu (Reis mit gegrilltem Aal). Der Restaurantbesitzer erkannte mich von Instagram und gab mir ein Amuse-Bouche mit Gemüse in getrockneter Tofuhaut und beim Bezahlen erhielt ich noch ein Geschenk für meinen Besuch. Vielleicht auch deshalb, weil ich nicht stundenlang sitzen blieb, weil sie kurze Zeit später Reservierungen hatten.

 

Ich bin dankbar für diese zwei wundervollen Tage. Ich habe vieles über mich gelernt und auch einiges losgelassen.

 

Hier findest du die Bilder der Wanderung.

Wenn du interessiert bist, helfe ich dir gerne eine Reise mit Aikido und Wanderung auf dem Kumano Kodo zu organisieren.

Die eigene Energie ausdehnen

Die eigene Energie ausdehnen

Das eigene Aura-Feld ausfüllen

Schon mehrmals wurde mir von meinen Aikido-Lehrern gesagt, dass ich meine Energie um mich verteilen soll.

Während einem Training in Japan sagte mir der Aikido-Lehrer Tasaka Sensei: «Lass deine Energie grösser werden».

 

Ich konzentrierte mich auf mich und liess sie wachsen und danach konnte ich die Übung ausführen.

 

Das Aikido-Training ist für mich ein Weg, um meine Energie zu verteilen und zu vergrössern.

Das kann auch durch Meditation erreicht werden. Der Unterschied ist, dass ich im Aikido einen Partner habe, der die Aufmerksamkeit auf sich lenken will.

 

So lerne ich, dass das, was mir im Aussen begegnet, keine «Rolle» spielt. Diese Ablenkungen dienen mir, damit ich mich vollkommen auf mich konzentriere.

Das ist wie in der Meditation.

Aikido ist Meditation und Meditation ist Aikido.

Beides benötigt Training.

Idealerweise tägliches Training.

 

Meditation kann gut alleine geübt werden. Sich hinsetzen, die Augen schliessen und sich auf die eigene Atmung konzentrieren. Am Anfang ist das schwierig. Denn schon nur 30 Sekunden sind herausfordernd. Wichtig ist, mit kleinen Schritten anzufangen.

 

So ist das auch im Aikido. Zu Beginn geht es um die Körperhaltung, sich nicht von einem Griff des Partners verunsichern zu lassen. Sich mit geradem Körper bewegen, die Hand vor dem Zentrum, die Hüfte öffnen und das alles mit entspannten Schultern und einer guten Bodenhaltung. Aikido kann nur zu zweit geübt werden.

 

 

Über die gute Haltung veröffentlichte ich schon zwei Texte.

Erster Text aus dem Jahr 2017: https://michele-bento.blogspot.com/2017/04/die-richtige-korperhaltung-ist-wichtig.html

Zweiter Text aus dem Jahr 2022: https://lifeki.ch/2022/09/30/gute-haltung/

 

 

Herzliche Grüsse

Michèle

Sich den eigenen Ängsten stellen / begegnen

Sich den eigenen Ängsten stellen / begegnen

Nach vier Jahren bin ich endlich wieder in Japan.

Das Haus, das ich bewohnen kann, stand wohl die vergangenen Jahre leer, und es steht etwas ausserhalb eines Dorfes. Hier in der Umgebung gibt es viele Tiere mit keinen, zwei, vier, sechs, acht oder tausend Beinen.

 

Die achtbeinigen Tiere sind für mich der Graus. Schon seit meiner Kindheit. Noch heute erinnere ich mich an einen Traum, in dem mein Bett voller Spinnen war und ich gelähmt vor Angst mittendrin.

 

Vor ein paar Jahren berührte mich eine Spinne. Eine kleine, doch das Erlebnis war intensiv und beeindruckend. https://michele-bento.blogspot.com/2015/06/die-spinne-die-mich-beruhrte.html

 

Dieses Jahr lernte ich, dass ich Spinnen auch in einem Glas einfangen und nach draussen befördern kann, statt sie mit dem Staubsauger einzufangen. Doch hier in Japan sind die Staubsauger nicht so saugstark wie die zuhause und die Spinnen sind häufig grösser als ein Glas und sie sind extrem schnell. Und so sind sie hier eine Herausforderung.

 

In Japan sagt man, dass wenn Spinnen im und um das Haus sind, eine gute Energie herrscht. Zudem essen die grossen Spinnen auch Kakerlaken, die sind auch riesig, und die kleineren essen Mücken. Zudem sind auch Spinnen Nahrung für manche Tiere. Ich weiss nur nicht welche für welche.

Es gibt auch Eidechsen in Japan und sie kommen manchmal ins Haus. Eine rannte kürzlich sehr schnell, so dass ich nur etwas Helles, Dünnes sich bewegen sah. Wir sind beide erschrocken, das Tier und ich. Als ich mich vorsichtig näherte, sah ich die Echse. Mit einem Papier beförderte ich sie nach draussen.

 

Der japanische Name ist Yamori und man sagt, dass das Haus beschützt ist und die Menschen im Haus glücklich sind.

 

 

Ängste können vielseitig sein. Einen tieferen Grund gibt es immer.

Ich habe gelernt, meine Ängste anzunehmen statt sie wegzudrücken. Denn so kann ich mich mit ihnen auseinandersetzen.

 

Doch sie in Luft auflösen ist nicht möglich. Ich denke, sie sind auch dazu da, damit wir achtsam durch den Tag gehen.

 

Gegenpol zur Angst ist das Vertrauen. Beides im Gleichgewicht zu halten ist die Kunst, um im Alltag den eigenen Herzschlag und die Atmung zu fühlen.

 

Alles Liebe

Michèle

P.S.

Dieses Jahr sah ich das erste Mal eine Schlange.

Der Tod, die Geburt, alles gehört zum Leben.

Der Tod, die Geburt, alles gehört zum Leben.

Der Tod, die Geburt, alles gehört zum Leben.

 

Kürzlich habe ich erfahren, dass ein Aikido Sempai (fortgeschrittener Schüler) verstorben ist. Viele Erinnerungen sind hochgekommen und ich habe mich entschlossen, diesen Text zu schreiben.

 

Jeder Mensch geht mit dem Tod und der Trauer anders um und für viele ist der Tod etwas Furchtbares. Darüber zu sprechen geht gar nicht.

 

Meine erste bewusste Erfahrung mit dem Tod eines lieben Menschen war der meiner Grossmutter väterlicherseits. Ich erinnere mich noch heute daran, dass mir auf der Beerdigung gesagt wurde, dass Grosi jetzt in dieser Urne sei. Für mich stimmte diese Aussage nicht. Wie soll eine erwachsene Frau in eine Urne passen und zudem fühlte ich, dass Grosi noch da war.

 

Unser Leben ist ein Zyklus. Dieser Zyklus ist ähnlich wie die 4 Jahreszeiten und ist auch mit den 5 Elementen verbunden.

 

Im Frühling erwacht die Natur und beginnt zu spriessen (Element Holz).

Im Sommer beginnt Vieles zu reifen, dank der Sonne und der Wärme (Element Feuer).

Im Spätsommer und Herbst wird geerntet (Element Erde) und dann beginnen sich auch die Energien zurückzuziehen (Element Metall).

Im Winter kehrt Ruhe ein, die Erde schläft und die Temperaturen zeigen, dass auch wir innehalten sollten (Element Wasser).

 

Diesen Zyklus der Erde finden wir auch in unserem Leben und er ist bei jedem Menschen etwas anders.

Die Geburt gehört zum Frühling und dauert an bis der Körper vollständig ausgewachsen ist.

Der Sommer spiegelt uns die Blütezeit unseres Lebens. Sobald der Herbst in unser Leben tritt, ziehen sich auch unsere Energien nach unten oder innen. Der Winter tritt dann ein, wenn unsere Seele den Körper verlässt und wir für immer einschlafen.

Nachi no Taki

Der Tod ist für die Hinterbliebenen ein grosser Schmerz und jeder / jede geht damit anders um. Ich weiss, dass Erinnerungen von lieben Menschen im Herzen und in den Gedanken bleiben. Manchmal bleibt die Trauer ein Leben lang und Tränen schiessen in die Augen, sobald von diesem Menschen gesprochen wird.

Auch ich habe solche Momente und in diesen Momenten fühle ich die Energie dieses verstorbenen Menschen. Ein liebevoller Moment, welcher mich immer wieder berührt.

 

Dieser Zyklus kann noch kleiner gemacht werden.

 

Wenn ich erwache, ist es Frühling und der Tag beginnt.

Die Mittagszeit ist der Sommer, der Nachmittag und Abend der Herbst und das Einschlafen ist das Loslassen und somit der Winter für die Ruhezeit.

Du siehst, selbst unser Alltag ist von Geburt und Tod begleitet. Das System von Mikro- und Makrokosmos findest du an vielen Orten wieder. So zum Beispiel auch im Feng-Shui. Alles ist Energie und ist miteinander verbunden. Diesen Zyklus kannst du auch bei Themen anwenden, welche du heilen willst.

 

 

Wenn du mehr wissen willst über die 5 Elemente habe ich einen Video-Kurs erstellt, welcher dir einen kurzen Einblick in dieses Thema gibt. Einen tiefgründigeren Workshop gebe ich am Samstag, 27. Januar 2024, in Biel. Du kannst dich schon heute anmelden, wir werden meditieren, machen Übungen für unsere Organe, gehen Gefühlen auf den Grund und schauen welche Wirkung sie in der Küche haben.

 

Herzliche Grüsse

Michèle

Wem bist du verpflichtet?

Wem bist du verpflichtet?

Die Tage werden länger, wärmer und die Natur beginnt überall zu spriessen. Das Leben erwacht vom Winterschlaf.

Manches hat den Winter gut überstanden, anderes wird wieder blühen oder muss neu gesät werden. Ein emsiges Tun beobachte ich auch bei den Tieren und Insekten suchen die ersten Blüten für Nektar.

 

Für mich ist der Winter da, um bei mir zu sein. Um meine Energien zu stärken, auch um in mich zu schauen. Was brauche ich noch und was darf noch gehen? Gibt es Themen, die ich loslassen oder heilen kann?

 

Während den Raunächten, die ich mit Catherine organisierte, hatte ich bewusst täglich meditiert und Gedanken aufgeschrieben. Diese Gedanken begleiten mich jeden Tag. Sie tun mir gut und ich bin dankbar dafür.

 

In den vergangenen Tagen stellte ich fest, dass ich immer wieder einen verschleimten Hals habe. Diesen habe ich immer, wenn mir ein schleimiges Thema begegnet. Das zeigt mir, dass ich dies nun abschliessen kann. Wie ich das mache? Zuerst verbinde ich mich mit dieser Energie und frage sie, was willst du mir sagen? Ich notiere mir Gedanken und Gefühle, ohne darüber nachzudenken. So beginnt die Heilung. Wenn nötig, gehe ich in die Kommunikation, ansonsten mache ich eine Heil-Meditation und beginne so dieses Thema aufzulösen und loszulassen.

 

Diese mediale und sensitive Arbeit ist wichtig für meine Energie, die Harmonie in und um mich. Meine Gedanken werden ruhiger, liebevoller und vor allem bin ich immer mehr im Vertrauen und dem Gefühl von Sicherheit.

 

Ich nehme da immer gerne meine Katze Yonkyo zum Vorbild. Sie vertraut zu 100 % ihren Sinnen, mir und meinem Mann. Sie weiss, dass sie bei uns in Sicherheit ist, dass sie unser Zuhause kennt und dass sie immer genügend zu Essen hat.

 

Jetzt ist die Zeit, dass auch du lernst, dir und deinen Sinnen zu vertrauen.

Wenn du willst, begleite ich dich gerne dabei.

 

Alles Liebe

Michèle